Eine Prepaid Kreditkarte funktioniert wie eine Kreditkarte, du zahlst aber nur mit vorher geladenem Guthaben – ohne Kreditlimite und meist ohne Bonitätsprüfung. Wir vergleichen die wichtigsten Prepaid-Karten der Schweiz. Unser Favorit für Reisen ist die Swiss Bankers Travel Card ohne Jahresgebühr.
Stand: 2026 · Gebühren beim Anbieter prüfen
Die Kosten einer Prepaid Kreditkarte setzen sich aus Jahresgebühr, Ladegebühr und Gebühren für Fremdwährungen und Bargeld zusammen. Kostenpflichtige Karten kosten meist bis etwa CHF 60 pro Jahr. Die genauen Tarife ändern sich – prüfe sie vor dem Antrag beim Anbieter.
| Karte | Jahresgebühr | Laden | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Swiss Bankers Travel Card | Keine | Per Banküberweisung günstig, per Karte mit Gebühr | Währung CHF, EUR oder USD wählbar, ab 12 Jahren |
| PostFinance Mastercard Value | Kostenpflichtig | Ohne Ladegebühr | Praktisch mit PostFinance-Konto |
| UBS Mastercard Prepaid | Kostenpflichtig | Ohne Ladegebühr | Praktisch mit UBS-Konto |
| Cornèrcard Prepaid | Kostenpflichtig | Fixe Gebühr pro Ladung | Auch ohne Bankkonto erhältlich |
| Viseca Prepaid | Kostenpflichtig, für Junge teils günstiger | Prozentuale Ladegebühr | Über viele Schweizer Banken erhältlich |
Für Ferien und Reisen ist die Swiss Bankers Travel Card unsere Empfehlung unter den Prepaid-Karten der Schweiz:
Im Gegensatz zu den meisten Prepaid-Karten kostet die Travel Card keine jährliche Gebühr.
Mit einer Karte in EUR oder USD zahlst du in der Kartenwährung ohne Bearbeitungsgebühr für Fremdwährungen.
Mit Einverständnis der Eltern auch für Jugendliche – ideal als sichere Reisekasse.
Du gibst nur aus, was du geladen hast. Ein bestimmtes Einkommen ist nicht nötig.
Bei Verlust oder Diebstahl wird die Karte kostenlos ersetzt, inklusive Restguthaben.
Für Familie oder Mitreisende lassen sich weitere Karten bestellen.
Mit diesen Schritten wählst du die passende Prepaid-Karte und nutzt sie günstig:
Reisekasse, Karte für Jugendliche oder Online-Shopping ohne Kreditkarte? Davon hängt die beste Wahl ab.
Für Ferien im Euro- oder Dollarraum lohnt sich eine Karte direkt in EUR oder USD.
Rechne Jahresgebühr und Ladegebühren für deinen typischen Betrag zusammen.
Bestelle die Karte beim Anbieter oder deiner Bank und bestätige deine Identität.
Lade per Banküberweisung – Ladungen per Kreditkarte kosten bei vielen Anbietern extra.
Tipp: Eine Prepaid Kreditkarte ist für Bargeldbezüge meist teuer. Bezahle wenn möglich direkt mit der Karte statt am Automaten abzuheben.
Eine Prepaid Kreditkarte bietet volle Kostenkontrolle: Du kannst nicht mehr ausgeben, als geladen ist, und es entstehen keine Schulden. Darum eignet sie sich für Jugendliche, für Ferienbudgets und für Personen, die keine klassische Kreditkarte erhalten.
Der Nachteil sind die Gebühren: Lade-, Bargeld- und Fremdwährungsgebühren summieren sich schnell. Bonusprogramme und Versicherungen fehlen meist. Für den Alltag in der Schweiz ist eine Cashback Kreditkarte ohne Jahresgebühr oft günstiger, für Reisen in viele Währungen ein Gratiskonto wie Neon oder Zak.
Prepaid-Anbieter in der Schweiz unterstehen den Regeln zur Geldwäschereibekämpfung. Informationen zur Finanzmarktaufsicht findest du bei der FINMA.
Für Reisen ist die Swiss Bankers Travel Card unser Favorit: keine Jahresgebühr, Karte in CHF, EUR oder USD und kostenloser Ersatz bei Verlust.
Ja, zum Beispiel die Swiss Bankers Travel Card. Die meisten anderen Prepaid-Karten kosten eine Jahresgebühr.
In der Regel nicht, da du nur vorab geladenes Guthaben ausgibst.
Je nach Anbieter ab etwa 12 Jahren, mit Einverständnis der Eltern.
Nicht immer. Einige Prepaid-Karten, etwa von Cornèrcard oder Swiss Bankers, sind auch ohne Konto bei der ausgebenden Bank erhältlich.
Meist per Banküberweisung. Ladungen per Kredit- oder Debitkarte kosten bei vielen Anbietern zusätzliche Gebühren.
Eine Prepaid Kreditkarte ist ideal für Reisekassen, Jugendliche und alle ohne klassische Kreditkarte. In der Schweiz ist die Swiss Bankers Travel Card als Karte ohne Jahresgebühr unser Favorit für Reisen – lade sie per Banküberweisung und bezahle möglichst bargeldlos.
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